Focus Berichterstattung irreführend!

Veröffentlicht am

Focus online berichtet im Zusammenhang mit einem Druckauftrag der SPD, dass mediaprint vor Jahren den Arbeitgeberverband verlassen hätte, und impliziert damit, das dieses zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen im Unternehmen geführt hat.

Dem Focus Verlag wurden umfangreiche Dokumente zur Verfügung gestellt, die belegen, dass die Mitarbeiter nicht schlechter, sondern in vielen Bereichen besser gestellt sind. Leider hat der Focus über diese Tatsachen nicht berichtet. Media-Print Informationstechnologie ist nicht in einem Arbeitgeberverband, bezieht sich in den Arbeitsverträgen aber auf den MTV. Die einzige Abweichung zum gültigen Manteltarifvertrag ist die Arbeitszeit von 40 Stunden. Darüber hinaus haben wir viele positive Änderungen zum gültigen MTV. Diese haben wir dem Redakteur Andreas Niesmann schriftlich zur Verfügung gestellt.

Fakten sind aber:

  • Wir haben immer Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld gezahlt.
  • Die Schichtarbeiter erhalten mehr Freischichten / jeder Schichtarbeiter erhält 3 Freischichten, unabhängig vom Alter.
  • Höhere Zuschläge bei Überstunden
  • 12 Monate Kündigungsfrist für alle die den Partnerschaftsvertrag unterschrieben haben.
  • Die effektiven Stundenlöhne lehnen sich an den Lohnrahmentarifvertrag von Verdi an.
  • Gewinnbeteiligung, seit einigen Jahren zwischen 2.000 und 2.300 Euro (Drucker) jährlich.

Leider geht der Focus auf diese positiven Abweichungen nicht ein.

SPD setzt bei ihren Lieferanten gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter/innen voraus.

mediaprint hat deshalb der SPD vor Vertragsabschluss schriftlich versichert,

  1. dass in unserem Unternehmen mindestens ein Bruttostundenlohn von 8,50 Euro gezahlt wird
  2. und dass wir in Anlehnung an gültige Tarifverträge entsprechende Löhne zahlen.

Gerne steht die Geschäftsleitung für ergänzende Informationen zur Verfügung.